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Nachlese zu „Kinder bauen“

Ich habe selten so spannende Legotage erlebt wie diese. Am Sonntag vor den Legotagen lag die Zahl der Anmeldungen unter 20. Es war davon auszugehen, dass noch ein paar dazu kommen. Deshalb schätzte ich, dass die Zahl der Teilnehmer bei 25 liegen würde. Tatsächlich waren an den Tagen bis zu 40 Kindern da. Insgesamt dürften an diesen Tagen um die 60 Kinder an „Kinder bauen“ teilgenommen haben. Davon kamen viele Kinder aus unserm direkten Umfeld. Besonders habe ich mich über unsere muslimischen Besucher gefreut und über die Unterstützung aus dem Kinderhaus. In dieser Woche fielen Mitarbeiter aus, weil sie krank wurden. Dafür sprangen andere ein. Ich selber fühlte mich auch nicht fit, bekam aber Hühnersuppe gekocht. Meine Stimme kam an ihre Grenzen. Trotzdem wurden biblische Geschichten erzählt. Die Reaktionen zeigten mir, dass die Kinder zuhörten. Am Samstagabend war die Stadt schließlich fertig. Was mich besonders freute, war, dass zum Gottesdienst am Sonntag viele Gäste kamen. Nach dem Gottesdienst wurde dann die Stadt wieder abgebaut. Weil es viele fleißige Helfer gab, war gegen halb drei wieder alles verpackt. Mein Fazit: Es war sehr anstrengend und herausfordernd, aber ich bin Gott für diese Tage sehr dankbar. Es hat funktioniert. Hab ich ihm auch so gesagt. Jetzt hoffen wir, dass sich die geknüpften Beziehungen vertiefen und ausbauen lassen. Vielen Dank auch für eure Unterstützung, Gebete, Tabletten und Hühnersuppe.

Kinder- und Jugendreferent Michael Fischer