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Regenbogen

So geschieht es immer wieder im Sommer: Es blitzt und donnert, es stürmt und regnet. Und dann zieht das Gewitter weiter. Vor dem Hintergrund noch schwarzer Wolken erscheint ein farbig schillernder Bogen. Wundervoll wölbt er sich über die Erde. Das Sonnenlicht bricht sich in allen Farben.

Der Regenbogen gilt als ein Zeichen des Friedens. Er erinnert im Ursprung an das Ende der Sintflut. Die Bibel erzählt die Geschichte einer weltumspannenden und todbringenden Flut. Eine boshafte Menschengeneration ging einfach unter. Die Tat eines heiligen Gottes, der nicht mit sich spaßen lässt.

Aber dann wendet er sich den Menschen erneut zu. Seinen Kriegsbogen legt er aus der Hand und hängt ihn sichtbar in die Wolken. Und Gott sprach: „Ich gebe euch ein Zeichen als Garantie für den ewigen Bund, den ich mit euch und allen Lebewesen schließe: Ich setze meinen Bogen in die Wolken. Er ist das Zeichen meines unumstößlichen Bundes mit der Erde. Jedes Mal, wenn ich Regenwolken über die Erde schicke, wird der Regenbogen in den Wolken zu sehen sein. Dann werde ich an meinen Bund mit euch und mit allem, was lebt, denken.“

So verkündet der Regenbogen Frieden und signalisiert das Fortbestehen der Menschheit: „Solange die Erde besteht, wird es Saat und Ernte geben, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ Die Schöpfung geht weiter und für die Schuld der Menschen gibt es einen neuen Weg: „Alle sind schuldig geworden und spiegeln nicht mehr die Herrlichkeit wider, die Gott dem Menschen ursprünglich verliehen hatte. Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat… Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt.“

Gott schenkt uns Leben, auch dann, wenn es im Alltag dunkel wird, wenn Katastrophen oder Krankheiten uns bedrohen. Jesus ist das Licht der Welt und ER strahlt auch an Regentagen und in Krisenzeiten.

Pastor Jonathan Lehmann

Bild: unsplash/Hernán Sartorio